Erodieren
Erodieren
19.04.2017: Lohnfertigung

Erodieren

Für die hochpräzise Materialbearbeitung bieten wir Ihnen zwei Erodierverfahren an:

Drahterodieren

Ein als Elektrode dienender, sehr dünner Draht wird unter elektrische Spannung gesetzt, und dann so nah an das Werkstück herangeführt, dass schließlich ein Funke überspringt ("Funkenerosion"). Durch die hohe Temperatur dieses Funkens schmilzt und verdampft das zu bearbeitende Material, - und zwar in einem sehr kleinen, aber zugleich auch sehr gut kontrollierbaren Bereich.
Bearbeitet werden können alle elektrisch leitenden Werkstoffe. Wegen der gegenüber einer zerspanenden Materialbearbeitung aber sehr geringen Geschwindigkeit des Materialabtrags beim Drahterodieren in Lohnarbeit wenden wir das Erodierverfahren vorzugsweise für die Feinbearbeitung schwer zerspanbarer Stoffe wie gehärteten Stahl oder Hartmetalle an.
Der geringe Materialabtrag pro Zeit und die gute Kontrollierbarkeit des Materialabtrags führt auch gleich zum zweiten Einsatzschwerpunkt: Bearbeitung von Werkzeugschneiden aus sehr harten Werkstoffen und von sehr filigranen Teilen aller Art; Herstellung extrem schmaler Schnitte und Schlitze und sehr kleiner Innenradien.
Mehr Infos zum Drahterodieren

Senkerodieren

Anders als beim Drahterodieren wird beim Senkerodieren eine massive Elektrode verwendet, die an das Werkstück herangeführt wird. Die Elektrode kann als Negativform des Werkstücks oder der zu bearbeitenden Fläche ausgebildet sein. Auf diese Weise können zum Beispiel Stempel aus extrem harten Materialien auch mit sehr filigranen Konturen hergestellt werden.
Die benötigten Negativformen, also die Elektroden, fertigen wir zuvor mit höchster Genauigkeit auf unseren CNC-Fräsmaschinen.
Mehr Infos zum Senkerodieren
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