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22.12.2017

Der Einzug von offenen Forderungen

Die Bearbeitung einer offenen Forderung ist auch dann notwendig, wenn ein Gläubiger seinen Schuldner in rechtlichen Fragen berät. Denn seine primäre Aufgabe besteht in einer Überwachung der Forderungseinziehung und der anschließenden Vollstreckung bei Zahlungsunwilligkeit des jeweiligen Kunden gegenüber dem Verkäufer.
Dazu gehört allerdings nicht die Erteilung von Zahlungen an den Verkäufer oder Lieferanten. Dieser hatte bisher nach dem Gesetz nur die Aufgabe, gelegentlich darüber zu wachen, dass die zum Vorteil der Schuldner geltenden Gesetze, Mahnbescheide und auch die Vollstreckungsbescheide im Wege einer Zwangsvollstreckung durchgesetzt werden.
Dieser muss darum ganz allgemein das Auge auf die rasche Beauftragung eines Anwalts für Inkasso und die anschließende Einleitung der Vollstreckung mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers im Wege der Pfändung, der Kontenpfändung und des vorläufigen Zahlungsverbots und der wichtigsten und häufigsten Bestimmungen der Vollstreckungsvorschriften richten und gegebenenfalls auch persönlich beim säumigen Zahler vorstellig werden; zumindest wenn er eine Überschreitung der dem Schuldner gesetzten Zahlungsfrist selbst festgestellt hat, oder ihm der Gläubiger die ausgebliebene Zahlung trotz mehrerer Mahnungen mitgeteilt hat.

Besondere Aufgaben:

Es handelt sich dabei aber nicht nur um ganz allgemeine Aufgaben des Forderungseinzugs oder um besondere Maßnahmen des Anwalts für Inkassos in ganz Europa gegenüber einzelnen Schuldnern im Sinne einer regelmäßigen Überwachung des Schuldners, um auch in aussichtslosen Fällen die Bearbeitung des einzelnen Schuldners in Hinblick auf die offenen oder unbezahlten Rechnungen zusammen mit dem Rechtsanwalt eintreiben zu können.
Daneben gehört auch die Einholung von amtlichen Auskünften, insbesondere wenn die Schuldner nicht zahlen wollen, bei Gerichten und aus dem Schuldnerverzeichnis, zu den voraussetzbaren Kenntnissen der Rechtsberatung im anwaltlichen Bereich. Ein anwaltlicher Forderungseinzug verstößt naturgemäß nicht gegen das Gesetz, wenn er durch die europäischen Bestimmungen des Forderungseinzugs durch Spezialisten gestattet, und damit vom allgemeinen Verbot, jeden Schuldner zu verfolgen auch wenn er vorsätzlich nicht zahlt, ausgenommen wurde.
Der Forderungseinzug in Deutschland erfolgt im Namen und auf Rechnung des Forderungsinhabers. Jener bleibt wirtschaftlich und rechtlich betrachtet Gläubiger seiner Forderung. Bei der Einziehung einer offenen Forderung ist zu unterscheiden, ob eine Abtretung erfolgt ist, oder ob die Forderung dem Gläubiger rechtlich und wirtschaftlich zusteht. Hier liegt dann ein Inkasso ohne Beteiligung des Gläubigers am Risiko des Forderungsausfalls vor. Die Einziehung hat meistens ihren Ursprung in einem Schuldverhältnis zwischen dem Lieferanten und dem Kunden.
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